Das Ergebnis: Unterstützung für den Transformationsfond
Der Freistaat Bayern will mit 100 Millionen Euro über einen Transformationsfond die Automobilbranche in Bayern unterstützen. Das ist ein zentrales Ergebnis aus dem Autogipfel der Bayerischen Staatsregierung.
Auf Einladung von Ministerpräsident Dr. Markus Söder, MdL war Präsident und Landesinnungsmeister Günter Friedl für das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe in dem rund dreistündigen Spitzengespräch am Montag (2. Dezember 2024) in München persönlich mit dabei. „Wir können für Bayern sagen, dass wir als Kraftfahrzeuggewerbe die Mobilität in jeder Antriebsform, in Elektro, in Wasserstoff, was auch immer kommen wird, beherrschen werden und in der Fläche den Service dazu leisten werden“, sagte Friedl.
Damit dies gelinge, müsse es für die Kfz-Betriebe jedoch beispielsweise bürokratische Entlastungen geben. „Unsere fast 7.000 mittelständischen Kfz-Innungsbetriebe haben 100 Prozent ihrer Angestellten in Deutschland, wir versteuern 100 Prozent unseres Umsatzes in Deutschland. Wir können nicht ins Ausland gehen. Deshalb brauchen wir Entlastungen und verbesserte Rahmenbedingungen.“ Dazu gehöre laut Friedl auch ein umfassendes und verlässliches Förderprogramm, ohne die die Elektromobilität zum Erliegen kommen werde. „Die individuelle Mobilität muss bezahlbar bleiben“, sagte Präsident Friedl.
Ministerpräsident Dr. Söder lobte anschließend das „sehr produktive Gespräch“ und dankte allen Gesprächsteilnehmern, darunter explizit dem bayerischen Kraftfahrzeuggewerbe, für den konstruktiven Austausch: „Bayern ist Autoland und soll es bleiben: Das Auto ist der Motor unserer Industrie. Wir lassen unseren wichtigsten Wirtschaftszweig mit zuletzt 186 Mrd. Euro Umsatz nicht im Stich. Wir werden das Auto stärken und bei der Transformation kraftvoll begleiten. Es braucht eine echte Autowende für mehr Innovation und Technologie.“ Präsident Friedl sagte: „Die Staatsregierung macht vor, was der Bund verschläft: Sie setzt sich von Bayern aus intensiv für das Auto ein.“